Wer gedacht hat dass Patrick Gliebers neue Schleiffähigkeit auch am Eis Resultate zeigen wird, wurde an diesem zweiten Adventsonntag bitter enttäuscht. Florian Kalischnig (der seine Eisen mit der Nagelfeile seiner geliebten Patricia schärft) war an diesem Sonntag Abend nicht zu stoppen. Sogar der von der hellen Seite konvertierte Thomas Zauner konnte Kalischnig nur selten halten. Aber von Anfang an:

Drittel Eins hatte es schon in sich - die dunklen Enten diesesmal mit einem Jäger (was üblicherweise für eine gewisse Qualität steht) im Angriff bewaffnet und mit einer soliden Defense, verabsäumte es die durchaus "gepflegten" Spielzüge in Tore umzumünzen. Diesen Fehler beging Weiß nicht; Kalischnig, Jäger, Jud und Co. - und wir wollen hier für Co. durchaus eine "große Lanze" brechen, setzten ihre Strategie gekonnt um. Von den soliden Verteidigern Markus Jakober, Markus Platzer und Norbert "Quaxi" Mayr ausgehende Angriffe wurden von den heute glitzernden Enten fast immer erfolgreich umgesetzt.

Rein ins zweite Dritte - Schwarz schwer unter Druck (nicht nur von den Weißen sondern auch durch eigene Erwartungen) tat sich sichtlich schwer erfolgreiche Spielzüge zu verwerten. Die sehenswerten herausgespielten Chancen fanden in den meisten Fällen die Fanghand oder die Schoner von Bernhard Kaufmann, der sein Tor an diesem Abend sehr gut bewachte. Ein Sieg der weißen Enten schien zu diesem Zeitpunkt schon mehr als wahrscheinlich.

Das dritte Drittel - Kalischnig war phasenweise nicht mehr zu bändigen. Einen Schuß nach dem anderen feuerte er auf das Tor von Rudi Kaufmann ab. Sichtlich nicht auf der Höhe seiner Fähigkeiten musste Kaufmann somit auch mehrmals hinter sich greifen und das Spielgerät aus Hartgummi aus den Maschen bergen. Im anschließenden Locker Room Interview meinte Kaufmann: "Heute war das fehlende WarmUp und die Blessur am Oberschenkel vom letzten Spiel die Faktoren für die nicht perfekte Leistung". Ebenfalls gerieten die fehlende Backcheck-Bereitschaft der dunklen Quäcker ins Visier des Goalkeepers.

Glieber - hart gearbeitet aber ohne die gewohnten Scorerpunkte meinte abschließend - "Tja wir lassen Weiß immer wieder ausgleichen - sonst wirds ja langweilig"

Aufgrund technischer Probleme (was natürlich Blödsinn ist) wird die Topscorer Wertung für unbestimmte Zeit ausgesetzt. Den ausgesetzten Preis - eine halbe Tonne Isotonisches Pulver - verbraucht der Autor und Betreiber dieser Seite ganz alleine. Nach einem solchen Abend hat er sich das auch verdient.

Wir schauen gespannt auf den dritten Adventsonntag. Angesagt ist ein gemeinsames Showlaufen ohne Schüsse aufs Tor. (Zumindest hoffen das manche) - just kidding