Wie schon Scarlett O'Hara in „Vom Winde verweht“ so schön sagte: „Morgen ist auch noch ein Tag“ – für die InnDucks übersetzt – der nächste Sonntag kommt bestimmt.

Der Föhn hat in Innsbruck zugeschlagen und die InnDucks spürten mit jeder Faser diesen vom Süden kommenden, frischen Wind.

Emotionen sollten den Abend prägen (zur Erklärung siehe das folgende Bild)



Rein ins erste Drittel. Schwarz begann motiviert, zielstrebig und vor allem mit ausgezeichnetem Passspiel. Schwer unter Druck konnte Weiß ein paar Minuten gut dagegenhalten bis das unvermeidliche erste Tor für die dunklen Enten fiel. Dieser Stand sollte einige Zeit auf der Uhr stehen bis Weiß durch eine Nachlässigkeit des schwarzen Centers und dann auch der Verteidigung, ausgleichen konnte. Dem schwarzen Netminder Rudi Kaufmann konnte der Tiroler Föhn nichts anhaben. Im Gegenteil; Kaufmann agierte wie ausgewechselt – Paraden am laufenden Band. Woher die neue Gelenkigkeit kam und warum Kaufmann an diesem Abend mehrmals die Schüsse von Kalischnig und die Schüsschen von Daniel Jäger mit vollem Einsatz „fraß“ bleibt noch zu klären. Gerüchten zufolge lag es am neuen WarmUp der schwarzen Defense, das von Markus „Massi“ Massimo initiiert wurde.

Das zweite Drittel stand dann ganz im Zeichen zweier Spieler. Matthias P., der diesmal für die dunklen Enten im Angriff auflief, konnte zweimal eiskalt verwerten und hätte sogar noch Chancen auf zwei weitere Tore gehabt. Der zweite hervorzuhebende Spieler auf der schwarzen Seite war an diesem Abend Kapitän Pati Glieber. Chancentod wäre eine untertriebene Beschreibung für die „180 km/h fast bullet“ die an diesem Abend in einem extrem hohen Tempo Scheibenverluste und 1000%ige „Sitzer“ am Eis der Tiwag Arena liegenließ. Ein kleiner Wermutstropfen war dann dennoch dass Glieber den Weißen drei schöne Tore auflegte und Weiß am Ende des zweiten Drittels mit -3 Toren am Scoreboard standen.

Weiß versuchte im Schlussabschnitt wieder zu alten Tugenden zurückzufinden und zeigte Einsatz vor allem in der Lautstärke unterschiedlichster Kampfurlaute. Da auch Jugendliche unsere Webseite besuchen geben wir an dieser Stelle keine exemplarischen Beispiele wieder. Schlussendlich zeigten die Urlaute der weißen Quäker Wirkung. Schwarz verlor die Konzentration und auch die Möglichkeit ihr an diesem Abend schönes Passspiel fortzuführen. Weiß hingegen pushte sich selbst in einen Kampfmodus (Kampf nach innen und auch gegen die Gegner) und kam auf ein paar Tore heran. Am Ergebnis änderte aber weder Urlaute noch der spät wiedergefundene Kampfgeist etwas.

Im „Locker room“ Interview verweigerte der aufgehende Stern der Weißen – D. Jäger jeglichen Kommentar. Den aufmerksamen Beobachtern fiel jedoch auf dass Jäger, der seinen Schläger neu „getaped“ hatte, bei diesem Vorgang wie sooft schlampig war und die Unwucht in der Schlägerschaufel vermutlich Schuld am Versagen des Powerforward war.
Mehr Worte fand Kalischnig der eine Persönlichkeitsveränderung an sich feststellte. „Wenn mia so einen Schaas spielen werde ich vom Dr. Kalischnig zum Mr Kalle. Da derheb i mi nimma.“

Wir freuen uns auf jeden Fall auf nächsten Sonntag wo es wieder heißen wird:

„Boah die Schwarzen brauchen a halbe Stund fürs umblatteln, selle Lappen.“
„Tiats a mol weiter – Eiszeit koschtet an Haufn“
„He Rudi bisch des wirklich du im Tor? Gewaltig der heb eppas isch ma goar nit gweant“

* Warm Up Session - Black