MAN, WIR, ICH sind sozusagen sprachlos – dennoch MÜSSEN wir berichten.

Outnumbered würde man auf Englisch sagen – wir bleiben für unseren Präsidenten bei der deutschen Sprache. Wenig Spieler dafür umso mehr Einsatz.
Das erste Drittel stand zwar ganz im Zeichen der hellen Enten die der schwarzen Seite ihr Spiel aufzwangen und sie im eigenen Verteidigungsdrittel einschnürten. Aufopfernd hielten die Dunklen dagegen und kamen ihrerseits auch zu einigen Chancen im Konter. Mit nur einem Wechselspieler auf der Bank, sollte dies im Verlauf des Spiels eine harte Aufgabe für die Dunklen werden. Gegen Ende des ersten Drittels förderte der ständige Druck der Weißen schlussendlich auch Ergebnisse zutage. Mit einem Tor Vorsprung ging es also in das zweite Drittel.


Dort ging es dann richtig zur Sache. Tommy „Goldlöckchen“ Jud wurde von seinen Mannen mehrmals perfekt bedient und konnte auch die aufopfernd spielende Verteidigung der Schwarzen mehrmals bezwingen. Trotz vieler von Allstar „ich fress jeden Puck“ M. Kaufmann geblockten Schüssen fand sich das Spielgerät aus Hartgummi mehrmals in den Maschen des an diesem Abend ab und zu verwirrten Goaltenders R. Kaufmann. Highlight des Abends und somit auch Tor des Abends war ein „Laser“ von Verteidiger Thomas Z. der von der Blauen abzog und R. Kaufmann (der mit anderen Aufgaben beschäftigt war – Zurechtweisung seiner Vorderleute) bezwang. So ging der Torreigen munter weiter und die Weißen sollten mit einem 6:1 ins letzte Drittel starten.

Und dieses Drittel hatte alles zu bieten. Den Save des Abends konnte B. Kaufmann verbuchen. Der Glovesave von Kaufmann war schon fast strafrechtlich verfolgbar – Diebstahl – war das Wort was jedem auf der Zunge lag. Markus L. war sprachlos ob der vergebenen Chance blieb aber fokusiert und motivierte sich und seine schwarzen Mitstreiter in einen Rausch, der sich auszahlen sollte. Einen Schuss nach dem anderen feuerten die Schwarzen auf das Tor von B. Kaufmann. Josef K., Markus P. und Markus L. feuerten aus allen Rohren und bezwangen den Goalie der weißen mehrmals. Die Belohnung dieses Kampfes war ein verdienter Ausgleich der dem weißen Kapitän gar nicht gefiel. Kalischnig feuerte seinerseits nicht nur Pucks auf das schwarze Tor, sondern auch motivierende Urlaute in Richtung der weißen Spielerbank. Weiß, noch in besserer körperlicher Verfassung, konnte dann in den letzten Minuten den berühmten Sack zu machen und auf 11:8 davonziehen.


Obwohl die schwarzen Enten dieses Spiel verloren haben muss man gratulieren; denn gewonnen haben sie an Teamspirit und Zusammenhalt. Das Fazit des Abends seitens der Spielbeobachter fiel eindeutig aus. Ein Unentschieden wäre möglich, verdient und Ok gewesen, konnte aufgrund der nummerischen Unterlegenheit aber nicht gehalten werden. Selbst Micheal B. der noch beeindruckt vom Publikumseislauf war, nahm viel Motivation für das nächste Match mit.

Im nachfolgenden Locker Room Interview musste ein wenig länger auf die Spieler gewartet werden, da diese noch an akutem Luftmangel litten. R. Kaufmann meinte die Ursache des Verlustes an der Person von P. Glieber festmachen zu können. „Is ja klar warum wir heute knapp verloren haben. Der Herr Kapitän fährt ja lieber in Österreich spazieren als dass er für das Team buggelt.“ (Anmerkung: P. Glieber und seine jungen Haie gewannen in Lustenau eindrucksvoll – wir gratulieren.)
Goldlöckchen T. Jud führte den Sieg seiner Mannen auf seinen neuen Kufenschoner zurück – alles Fisch – jetzt stinkt nicht nur meine Tasche sondern auch meine Schuhe.

Egal an was es lag – wir freuen uns auf nächsten Sonntag wo es wieder heißen wird:


„He ohne Pati geht’s eh besser“
„Koa Wunder dass I ocht Hittn kriag, I woar ganz kolt“
„Michael laff amol !!!
„Michael LAFFF, SCHNELLER!!“
„Michael des gibs nitta, LAFFFF!!!“
„Boah i brauch iatz a Bier i hebs nit“

* Tommy "Goldlöckchen" Jud - alles Fischi