In einem fast ausverkauften Haus (das wird irgendwo tatsächlich gerade der Fall gewesen sein – leider nicht in der Tiwag Arena) wo rund 7 Zuschauer inklusive dem Eismeister und dem Portier gespannt auf das erneute Zusammentreffen der InnDucks harrten, konnte an diesem Sonntag Weiß überzeugen.

Die Hoffnung in das schwarze Team – nämlich die gleiche kämpferische Leistung wie letzte Woche abzuliefern – wurde im ersten Drittel durchaus phasenweise erfüllt. Vielleicht steckte noch etwas Müdigkeit im Bewegungsapparat der Dunklen und fehlende Motivation in den Köpfen. Fakt nach einem Drittel war eine 3:2 Führung der Hellen auf der Anzeigetafel.

Im zweiten Drittel sollte es dann dicker für die Schwarzen kommen. Aus einer gesicherten Abwehr beginnend bei Hadi „the widowmaker“ Hadatsch der an diesem Abend das Gehäuse der Hellen mehr als erfolgreich bewachte und den Stammverteidigern Zauner, Jakober und Quaxi, die es den schwarzen Angreifern schwer machten in diesem Spielabschnitt mitzuhalten, konnten die hellen Forwards ein ums andere Mal erfolgreich abschließen. Ein Highlight dabei war sicherlich ein Slapshot von Dr. Kalischnig, der den Puck unter die Querlatte nagelte. Gründe für einen Persönlichkeitswechsel von Dr. Kalischnig zu Mr. Kalle fand der wuchtige Allrounder an diesem Abend somit keine. Ebenfalls zu alter Form aufgelaufen war Thommy J., der mehrmals verwertete und dem glücklosen „Shootingstar“ Jäger in Szene setzen wollte. Die Vorlagen in Tore umzuwandeln gelang dem Edelreservisten der Weerberger allerdings nicht. Alle Bemühungen der schwarzen Brigade rund um M. Platzer, Markus L. und Pati Glieber den Weißen Paroli zu bieten, schlugen in den zweiten zwanzig Minuten fehl. So ging es mit einem 7:2 in die letzte Pause.

In diesem besagten dritten Spielabschnitt zeigten die dunklen Enten wieder ihren berühmten Kampfgeist. Rollende Angriffe meist beginnend bei der Kaufmann-Linie (Bernhard, Michael und Chrissi) konnten dann auch erfolgreich abgeschlossen werden. Über die doppel Markus-Linie (Lanziner, Platzer) und dem wiedererwachten Michael „the beast“ Bauer, gelangen den Schwarzen fünf Tore. Kurz keimte wieder Hoffnung auf – Schwarz glaubte an ein Turnover. Matthi „the red pantyboy“ Prachensky, Wolfgang Biasio der mittels Doppelpacks scorte, Christan "Chris the awolnation "Franz und der Rest des weißen Ensembles fanden aber schlussendlich den „Schalter“ und für Schwarz wurde es zappenduster.

Interviews und ein Recap des Spiels durch die Kapitäne müssen wir an dieser Stelle aus technischen Gründen leider schuldig bleiben.

Somit bleibt vermutlich die schwarze Suche nach dem Lichtschalter das Ziel für den nächsten Sonntag.