Wie auch immer man es sehen möchte – der Sonntag war auf jeden Fall eine sehr emotionaler. Die im Vorfeld schon aufgeheizte Stimmung (Spieler beider Seiten wussten auf SocialMedia Ihren Beitrag zu liefern) begann das sonntägliche Aufeinandertreffen gleich mit einigen Highlights.

Im ersten Drittel zeigten beide Teams dass der Frühling naht und das Gefühle wieder zulässig sind. Vorbei war es mit der kühlen Winterstimmung. Harte Zweikämpfe, mehrere versteckte aber auch offensichtliche Fauls (keiner wollte sich verstecken) prägten den ersten Abschnitt wo Weiß nach einem 0:1 Rückstand auf 3:1 davonziehen konnte. Dabei zeigte B. Kaufmann im Tor der hellen Enten, dass er seine Ankündigung den Kasten dicht zu halten wahr machen wollte. Die seltenen Tormöglichkeiten die sich für Schwarz ergaben, fischte B. Kaufmann teilweise eindrucksvoll vom Eis. Highlight des ersten Spielabschnitts war wohl der Versuch von Mr. Kalle (an diesem Abend war von Dr. Kalschnig nichts zu sehen) mit einem Slapshot nicht nur zu punkten, sondern auch den schwarzen Torhüter R. Kaufmann aus dem Tor zu schießen. R. Kaufmann seinerseits zeigte sich unbeeindruckt und stellte sich mutig sämtlichen Bombardements von Kalischnig.

Das Mitteldrittel zeigte wie so oft ein ganz anderes Gesicht – die hässliche Fratze des unsauberen Spiels. Beide Teams versuchten das Momentum auf ihre Seite zu ziehen und nahmen dabei von unlauteren Methoden gebrauch. Die Anzeigetafel hätte vermutlich keinen Platz mehr gehabt um die vielen Strafen anzuzeigen. Von Beinstellen, Stockschlag, Halten, Halten des gegnerischen Stocks, Diving sowie zu viele Spieler auf dem Eis, Spielverzögerung über hoher Stock, unkorrekte Ausrüstung bis hin zu unerlaubter Körperangriff war alles dabei was das Eishockeyherz begehrt. Gespielt wurde trotzdem noch und das dunkle Team konnte gegen Ende des Mittelabschnitt auf 6:6 stellen.

Im finalen Drittel sollten die Emotionen hochkochen. Ganz nach dem Motto: „Its PlayOff Baby“ zeigten beide Teams dass sie teilweise ihrer Gefühle nicht ganz Herr waren. Schuldzuweisungen und Forderungen nach Strafen / Penalty / Ausschluss wurden laut. Auch wurden Geschlechtsumwandlungen gegnerischer Spieler angedacht (keine Angst lieber Leser – alle Spieler blieben und werden aller Voraussicht Männer bleiben). Nach zwei Patzern von B. Kaufmann zeigte dieser wieder warum er den Stammgoalie der Weißen vertrat – ein wunderschöner Glovesave und ein paar Paraden hinterher sicherten den hellen Quäkern schlussendlich klaren Sieg.

Um die Highlights zusammenfassen zu können bräuchten wir diesesmal mehr Platz – dennoch ein Versuch:

Highlights:

  • Matthi „Blatti“ Prachensky feierte seinen ersten Hattrick
  • Norbert „Quaxi“ Mayr checkte die Bande (die Bande musste getröstet werden)
  • Thomas „ich brauch keinen Coach“ Zauner spielte StarWars und feuerte einen Laser ab
  • Daniel „ich schlepp volle heit“ Jäger traf wieder ins gegnerische Tor
  • Pati „superfast Black Bullet“ färbte sein Trikot rot
  • Michael „Mr. Teflon“ Kaufmann blockte diesesmal mehr Spieler als Pucks
  • Markus „an mir kommt keiner vorbei“ Platzer brachte die schwarzen Spieler zum Verzweifeln

Zusammengefasst kann man sagen dass das Ende der Saison hinsichtlich der frühlingshaften Gefühlsausbrüche von allen Spielern mehr als nur erwartet wird. Zwar sind beide Teams derzeit wirklich gut abgestimmt und können auf spielerischer Ebene wirklich überzeugen dennoch macht sich ein emotionaler Ausverkauf bemerkbar.

In der Kabine war dann Alles wieder gut und beide Teams hatten sich wieder sakrisch lieb. Und genau dieser Umstand zeigt: Enten fliegen gemeinsam.


Wir sind gespannt auf nächsten Sonntag wo es wieder heißen wird:

„Geh Matthi ziach amol dein Socken an“
„So a BEEP, des isch a so a BEEEP, geh oafach BEEEP“
„BEEEP BEEEP BEEEP BEEEP“
„Tschuldigung!“
„3:0 Verteidiger gegen Coach“
„Auweh i glab des hot wea getun“