Heute flogen die InnDucks gemeinsam – Gemeinsam zu einem klaren Sieg über die Gäste aus Kanada.

 

„Wir hatten unsere Chancen und haben diese auch genutzt“ sollten die ersten Worte von Patrick Glieber nach dem Spiel gegen die Les Rigaudiens sein.

 

Vor einer gut gelaunten Anhängerschaft aus Innsbruck und auch aus Kanada gingen die Enten aus Innsbruck in der dritten Spielminute durch ein Tor von Florian Kalischnig nach Zuspiel von Thommi Jud in Führung. Die InnDucks wollten von Anfang an zeigen, dass die Tiroler Wasserkraft Arena ihr Zuhause ist und hielten den Druck auf das kanadische Team aufrecht. Die Rigaudiens ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und schlugen in der dritten Minute durch Reynald Seguin zurück. In Minute neun hatte Markus Lanziner einen regelrechten Energieanfall, löste sich von mehreren Bewachern und bezwang nach diesem sehenswerten Alleingang den Torhüter der Rigaudiens. Wachgerüttelt durch diesen Treffer nahmen die „Canucks“ das Heft in die Hand, zeigten dass Eishockey ihre ganze Passion ist und glichen durch ein schönes Tor von Marc Latour zum zwischenzeitlichen 2:2 aus. Den Schlusspunkt im ersten Drittel sollte eine schöne Aktion von Kalischnig und Daniel Jäger sein, die das neutrale Drittel schnell überwanden und ein klassisches Tic Tac Toe spielten – Chancenlos war Alain Lavigne im Tor der kanadischen Mannschaft der schon mehrmals von den InnDucks geprüft wurde.

 

Rein ins zweite Drittel dass von den Spieler für taktische Anpassungen genutzt wurde. Diese Anpassungen sollten schnell Ergebnisse bringen. Vier Minuten gespielt und Daniel Jäger konnte eine schöne Chance, herausgespielt von Kallischnig und Michael Kaufmann, eiskalt verwerten. Postwendend konterten die Kanadier nach einem Fehlpass der Enten und Gino Montpellier überwand Christian Reiter im Tor der InnDucks. Nach diesem Tor nahm sich einer der Verteidiger der Innsbrucker ein Herz, nahm Maß und feuerte einen sehenswerten Slapshot von der blauen Linie in Richtung gegnerisches Tor. Markus Jakober stellte somit die Marschrichtung wieder gerade und Thommi Jud sollte in der gleichen Minute den ersten klaren Vorsprung herausspielen. In der zehnten Minute des Mitteldrittels wechselten die InnDucks den Torhüter und Rudolf Kaufmann übernahm als Goaltender. Die Powerformation Kalischnig Jud übernahm nach dieser kurzen Unterbrechung gleich wieder das Kommando und spielten Alain Lavigne gekonnt aus, stellten auf 7:2. Weil noch nicht warmgeschossen und die Kanadier wieder mehr Druck ausüben konnten, musste der Innsbrucker Torhüter kurz nach seiner Einwechslung hinter sich greifen da Gino Montpellier sich das Spielgerät aus Hartgummi im neutralen Drittel aneignete, die Verteidiger der InnDucks überrannte und kurzentschlossen zum 7:3 verwertete. Motiviert sorgte auch die zweite Linie kurz darauf für Jubelstimmung auf der Tiroler Bank. Mike Radowksi netzte nach wunderschönen Zuspiel von Patrick Glieber ein – 8:4. Die letzte Minute des Mitteldrittels sollte wieder den Gästen aus Kanada gehören. Jean Francois Vachon konnte einen gefährlichen Querpass der Enten abfangen, fackelte nicht lange und verwertete flach in die untere linke Ecke.

 

Das letzte Drittel begannen die Hausherren ob ihrer klaren Führung eher gemütlich. Diese Gemütlichkeit sollte aber schnell bestraft werden. Eine kanadische Mannschaft darf man – auch wenn sie von den Reisestrapazen eindeutig gezeichnet waren – nie unterschätzen. Ein Doppelschlag innerhalb von vier Minuten durch Gino Montpellier und die Rigaudiens kamen auf zwei Tore an die InnDucks heran - 8:6. Das Momentum schlug jetzt eindeutig in Richtung Gäste. Dies ahnend übernahm das Powerduo Kalischnig Jud wieder und machte die Hoffnung den Ausgleich noch zu schaffen, zunichte. In der dreizehnten Minute stellte Kalischnig auf 9:6. In der gleichen Minute sollte der Assist von Kalischnig kommen und Jud zum Endstand von 10:6 verwerten.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Schwarmverhalten der InnDucks an diesem Abend ausgezeichnet war. Geblockte Schüsse – unter anderem wieder von „Mr Teflon„ Michael Kaufmann – eine tadellose Laufbereitschaft und vor allem eine gute Chancenauswertung sollten den Enten aus Innsbruck den schlussendlich sicheren Sieg bescheren. Eine mehr als gute Leistung der drei Verteidigerlinien und die Backcheckbereitschaft der drei – neu zusammengestellten – Stürmerlinien trugen auch zum Vorsprung von vier Toren bei. Florian Kalischnig konnte mit vier Toren einen lupenreinen Hattrick feiern – Thomas Jud einen sauberen Doppelpack. Auch die Torhüter hatten genug zu tun. Alain Lavigne wurde mit 48 Schüssen geprüft was ihm eine Save Percentage von 90% garantierte. Christian Reiter stellte sich 20 Schüssen und kam auf 90 %. Rudolf Kaufmann (Cold Change) bekam 16 Schüsse auf sein Tor und erreichte 75% Save Percentage.

 

Bedanken möchten wir uns bei unseren Gästen – die Les Rigaudiens kamen als geschätzte Gäste und haben uns als neugewonnene Freunde Richtung Italien verlassen wo sie in Sterzing ihr nächstes Spiel bestreiten werden.

 

Ebenfalls haben Denise Machalett und Ulrich Kettner, ein dickes Danke verdient. Fotos sind Erinnerungen und gute Fotos bedeuten auch schöne Erinnerungen.

 

Phlipp Sallaberger – „Wer hat an der Uhr gedreht“ Mister Chronos himself unterstütze uns mit seiner Fachkenntnis – auch da ist ein großes Danke angebracht.

 

Last but not least auch ein sakrisches „Donkschian“ an unserer Teammitglieder Michael Bauer und Mathi Prachensky (und seinem Sohnemann natürlich) die auf der Strafbank Dienst taten.

 

Danke auch an Nachwuchscoach Gino Kaufmann und Equipmentmanager Rene Kaufmann.